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Tipps und Tricks zum Thema Filmen

Bei Filmaufnahmen mit Sprache, Musik oder Geräusche sollte man unbedingt ein externes Mikrofon benutzen! Zwar sind in den Camcordern sogar Stereomikrofone eingebaut, die nützen aber durch ihren meist zu grossen Abstand zum Objekt nur für eine allgemeine Geräuschkulisse (Atmo). Besser ist ein Richtmikrofon das relativ nahe, allerdings nicht im Bild, an das Objekt gebracht wird. Günstig kann auch die Verwendung eines Ansteckmikrofons sein. Im Freien sollte auf einen guten mechanischen Windschutz geachtet werden. Wenn ein Signal schon übersteuert ist, kann es auch nicht mehr mit elektronischen Filtern verbessert werden. (Buchtip)

Bei Dreharbeiten verwende ich einen geschlossenen Kopfhörer (DT100 von Beyer) . Dieser Kopfhörer ist zwar schon fast 30 Jahre alt, aber da dieses Modell immer noch hergestellt wird, gibt es auch noch Ersatzteile (z.B. neue Schaumpolster). Er hat eine sehr gute Schalldämmung, damit man sich auch wirklich auf die Geräusche, die das Mikrofon aufnimmt, konzentrieren kann!

Tonmann

Der Tonmann im Einsatz. Richtmikrofon mit Windschutz auf der Tonangel, geschlossene Kopfhörer zum Mithören und einen Cassettenrecorder als Vorverstärker (oder kleinen Mischer mit Batteriebetrieb). Der Ausgang des Vorverstärkers geht auf den Camcorder. (Semiprofessionelle Camcorder haben inzwischen auch hochpegel Eingänge wie in der Profitechnik!)

Bei Dreharbeiten nach einem Drehbuch, empfielt sich die Verwendung einer Digitalkamera mit Videoausgang. Jeweils am Szenenanfang und am Szenenende sollte ein Foto aus der Kameraperspektive gemacht werden. Dadurch kann man gleich vor Ort die richtigen Anschnitte abschätzen und ein Nachdrehen eventuell vermeiden. Bei chemischen Filmen ist das fast ein "muss", bei Video kann es oft auch von Vorteil sein, da manche Camcorder Probleme bei der Wiederaufnahme des VITC haben.

Zur Filmausrüstung gehört auch Klebeband! Günstig ist Textilklebeband (Gaffa-Tape) oder stabiles Kreppband. Keine Angst es findet sich immer etwas, das man ab- oder festkleben kann.

Bei hochwertigen Kameras sollte man auch schon ein vernünftiges Stativ verwenden! Ich persönlich verwende das Cullmann CT 400 aus der Titan-Serie mit allem möglichem Zubehör. Damit bin ich sehr zufrieden! Es gibt aber noch bessere Videoköpfe. Ein ehemaliges FilmClubmitglied hat ein einfaches Sachtler Stativ - das hatte den besten Kopf, ist super leicht, nur nicht erweiterbar. Mit unserer großen Kamera filmen wir mit einem alten Holzstativ. Mein Freund hatte auch mal ein Stativ von Vinten zum Test, war aber damit nicht so zufrieden. Ein anderes FilmClubmitglied hat ein leichtes Vinten-Stativ. Es ist ähnlich wie das Sachtler (sicherlich etwas billiger) und scheint mir auch recht gut zu sein! Die Videoköpfe von Manfrotto machen auf mich einen sehr guten Eindruck, Nachteil dabei ist: sie sind schwer! Die Stative von Manfrotto sind aus Eisen und dadurch sehr schwer aber auch stabil. Wenn ich persönlich noch einmal vor der Wahl stehen würde, würde ich mich sicherlich für ein Sachtler oder Vinten Carbon Stativ entscheiden, weil es so leicht ist. Allerdings haben wir auch schon einige tolle Dinge mit meinem Cullmann gemacht: Mit speziellen Adaptern kann ich 2cm über dem Boden filmen, oder auch in fast 3m Höhe! Zu uns in den FilmClub kommt ab und zu jemand, dessen Hobby Stative sind! Er hat alle möglichen Varianten von Arri-Stativen (Für Autos, Schulter, usw.). Sie sind ähnlich schwer und robust wie die Manfrotto Stative. Vor einem Kauf, sollte man sich die Stative auf jeden Fall ansehen und ausprobieren!

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Zum verbessern der Bildqualität bei leicht verwackelten oder verrauschten Aufnahmen kann man die entsprechende Szene zweimal mit einem Bild Versatz übereinander legen und zusammenmischen. (bei nichtlinearen Schnittsystemen). Dadurch mitteln sich die Bildfehler etwas aus. Problematisch wird es nur bei sehr schnellen Bewegungen.

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